
"Avatar - Aufbruch nach Pandora" rezensiert by Lesemaus96
Wieder ein großartiger Film, der von dem weltberühmten Regisseur James Francis Cameron gemacht wurde. Denn schon vorher hat er ebenfalls hervorragende Filme wie "Terminator" oder "Titanic" gedreht. Ich denke, es war von Anfang an klar, das auch dieser Film ein großer Erfolg werden würde.
Der Film erzählt eine typische Heldengeschichte. Der Hauptdarsteller "Jake Sully", der seit einer Verletzung aus einem Kampfeinsatz von der Hüfte an abwärts gelähmt ist, soll nun, anstelle seines Bruder, der bedauerlicherweise verunglückt ist, nach Pandora reisen. Die Erde unter Pandora ist von unschätzbar großem Wert und um an sie heran zu kommen, müssen alle Bewohner Pandoras, die so genannten Na'vis umgesiedelt werden.
Jake wird deshalb zu einem Avatar, indem man seine DNA (bzw. die DNA seines Bruders) nimmt und sie mit der DNA eines Na'vis verschmelzt. So kann er zu einem Avatar werden und trotzdem immer wieder in seinem eigentlichen Menschenkörper aufwachen. In seinem Avatar-Körper soll er das Vertrauen der Na'vis gewinnen, ihre Schwachstellen herausfinden und ihnen möglicherweise klar machen, dass sie verhandeln müssen, um einem Krieg zu entgehen. Als Jake Sully schließlich zum ersten Mal in die Wälder Pandoras kommt und das neue Land, das voll bunter Pflanzen, Bäume und Tiere ist, betritt, kommt es unglücklicherweise zu einem kleinen Unfall und er kommt der Gruppe abhanden. So trifft er auf die Na'vi-Frau Neytiri, er lernt sie kennen und verliebt sich in sie.
Der Film hat wirklich sehr viele positive Aspekte.
Er enthält einfach geniale Effekte, meisterhafte Explosionen und die Nah- und Luftkämpfe sind sehr gut umgesetzt worden.
Weiterhin positiv ist auch der Sound, der an allen Stellen sehr gut passte und selbst für die Na'vis wurde so etwas wie eine eigene Sprache entwickelt.
Die Schauspieler haben sehr gute Arbeit geleistet, sie passten einfach zu ihren Rollen und auch für die am Computer erstellten Figuren gilt dasselbe.
Der Film überzeugt durch die vielen Aktionen und durch die wunderbare, sehr bunte Kulisse, die allein schon einen Besuch im Kino wert war.
Die vielen Gefühle, die der Film enthält, sind ein großer Pluspunkt, wobei die Emotionen realistisch und wunderschön umgesetzt worden sind. Als Zuschauer konnte ich mit den Schauspielern großartig mitfühlen, ich tauchte selbst in diese ganze einzigartig erstellte Welt "Pandora" ein und konnte so oft das Gefühl haben, als wäre ich selbst im Film.
Meiner Meinung nach ist der Film dem Regisseur also wirklich gelungen.
Ich persönlich fand ihn an manchen Stellen zwar auch ein bisschen übertrieben kitschig, aber ich denke, das ist Geschmackssache und lässt sich durch die vielen Action-Szenen wieder ausgleichen.
Zwischendurch war es an wenigen Stellen auch mal etwas langatmig oder etwas zu schnell, aber ansonsten war der Film fantastisch und ist wirklich zu empfehlen!
Aus der 15. Ausgabe vom 24.01.2010