
"Fame" rezensiert by Nadjen
Nur sie wurden ausgewählt. Aus vielen.
Nur sie haben die Chance. Die Chance, aus ihrem Talent etwas zu machen.
Nur sie erleben ein unvergessliches Jahr.
Ein Jahr an einer Schule, die jedes Talent fördert.
In den Studienjahren erleben die Schüler viel, rund um Liebe, Freundschaft und Erfolg.
Jeder will aus sich etwas machen, sein Talent leben. Jeder will mehr Ehrgeiz zeigen. Und dabei verändern sie sich. Aus dem schüchternen Mädchen, das zu steif war, wird eine starke Stimme, aus dem Jungen, der nur im Restaurant sang, ein klasse Sänger, aus einem Mädchen, das nur Klavier spielte, eine Erfolg versprechende Sängerin. Doch nicht für jeden geht der große Traum in Erfüllung. Wiederum andere schaffen den Durchbruch noch vor dem Abschluss. Jeder der Schüler macht Hochs, wie auch Tiefs durch.
Das einzige, was mir an dem Film nicht gefallen hat, ist, dass es ziemlich viele Hauptrollen gibt, die man sehr schnell verwechseln kann, doch dafür gibt es umso mehr fantastische Showeinlagen. Ob während des Unterrichts, auf der Straße oder nur in Zweisamkeit, zu hören und sehen gibt es viel!
Ansonsten hat mir der Film sehr gut gefallen, eine gekonnte Abwechslung zum normalen Alltag. Mich hat Fame sehr bewegt, denn man kann sehen, was andere aus ihrem Talent machen. Außerdem sieht man, wie aus Schülern Stars werden.
Wie schon gesagt, der Film hat nicht viel Story, doch die Talente der Schüler sind so faszinierend, dass man dabei sogar das Popcornessen vergisst.
Eine tolle Neuverfilmung, für alle, die das Tanzen, Singen und Musizieren lieben!
Aus der 15. Ausgabe vom 24.01.2010