
"Ich - Einfach Unverbesserlich" rezensiert by Nadjen
Wer denkt, Schurken sind böse, eiskalt und völlig ohne Herz, der hat mal eben falsch gedacht.
Manche entdecken das vorhandene Gute in ihnen aber erst, während sie den nächsten Meisterplan austüfteln. Und das auch nur mit der Hilfe von drei kleinen Mädchen. Aber dann schaffen die Bösewichte es nicht, ihre neu entdeckten Gefühle mit ihrer Boshaftigkeit und Genialität unter einen Hut zu bringen. Zu diesen wenigen Sonderfällen gehört auch Gru. "Ich - Einfach Unverbesserlich" ist das neue Animationsabenteuer im Kino. Ich habe mir den lustigen Film angesehen, aber leider nicht in 3D.
Das Klopfen an der Haustür des schwarzen, ungewöhnlichen Hauses verändert das Leben der drei Waisenmädchen. Das Haus gehört niemand anderem als Gru, dem Bösewicht mit der Hakennase. In diesem bescheidenen Haus hat er sein Reich. Seine "Werkstatt" mit den vielen kleinen Arbeitern, die "Minions", kleine kartoffelförmige gelbe Wesen mit einer außergewöhnlichen Sprache. Gemeinsam mit ihnen und dem alten Professor will Gru den Mond stehlen. Doch sein dämlicher Erzfeind klaut ihm das notwendigste aller Geräte, um sein Vorhaben zu verwirklichen. Gru braucht Hilfe - von drei kleinen Mädchen, die im Waisenhaus leben. Die Mädchen entdecken schnell, dass in dem kalten Mann ein warmes Herz steckt. Wird Gru von den neuen Gefühlen überwältigt oder schafft er es "einfach unverbesserlich" zu bleiben und seinen Plan durchzuziehen, damit er der weltbeste Superbösewicht bleibt?
Zuerst war ich ein wenig skeptisch, ob ich mir diesen Film wirklich ansehen soll, denn ich dachte, das wäre nur etwas für Kleinere. Doch ich war schon gleich zu Anfang fasziniert.
Mir gefällt der Kontrast zwischen dem bösen Schurken und den braven Mädchen sehr gut. Vor allem aber begeistern mich die "Minions", Grus Arbeiter.
Meiner Meinung nach ist der Film "einfach unverbesserlich". Er ist genial, lustig und auch bewegend. Nicht nur für junge Leute, sondern eben für die ganze Familie ein Muss.
Auch sicher in 3D ein Erlebnis!
Aus der 23. Ausgabe vom 31.10.2010