"New Moon" rezensiert by Lesemaus96


Inhalt:

Anders als erhofft findet die Liebe zwischen Bella (Kirsten Steward) und dem gutaussehenden Vampir Edward (Rober Pattison) keine Ruhe. Nach einem gefährlichen Zwischenfall mit Edwards Familie, beschließt Edward wegzuziehen, um Bella nicht noch einmal in so eine Gefahr zu bringen. Eine schwere Zeit beginnt für Bella und allein die Freundschaft zu dem Werwolfsjungen Jakob (Taylor Lautner) hält sie aufrecht.

Meine Meinung:

Da ist sie also, die langersehnte Fortsetzung von Twilight. Meiner Meinung nach trifft der Film nicht jeden Geschmack. Wie der erste Teil auch, hat er etwas Romantisches und Mysteriöses. Es geht viel mehr um Freundschaft als im ersten Film, was mir persönlich sehr gut gefällt. Außerdem besitzt er mehrere lustige Stellen, die den Film noch vielseitiger machen. Was mir persönlich nicht gefällt, ist, dass die ganze schöne, gemeinsame Zeit von Bella und Edward fast komplett fehlt, so kann man auch diese feste und mysteriöse Beziehung, die im Buch so toll beschrieben ist, nicht nachvollziehen.

Negativ ist mir die Aufteilung des Films aufgefallen, der Anfang und das Ende sind ziemlich gut eingeplant, aber im Mittelteil ist es dann doch an wenigen Stellen etwas langatmig. Der Film ist nahe am Buch orientiert, er enthält mehrere Szenen, die im Buch beinahe identisch sind, was ich ziemlich gut finde. Auch Bella gefällt mir in dem zweiten Film viel besser, sie ist viel lebendiger und läuft nicht immer mit dem gleichen Gesichtsausdruck durch die Gegend wie im ersten Teil, das macht den ganzen Film noch viel authentischer.

Was meiner Meinung nach nicht wirklich authentisch wirkt, ist die Art und Weise, wie Edward den ganzen Film über spricht. Man hat immer das Gefühl als würde er gleich sterben wollen. Also alles viel zu überheblich für meinen Geschmack. So kommt es manchmal rüber, als ob sie garnicht wirklich Spaß gemeinsam hätten. Und auch seine plötzliche Vorsicht und sein Verantwortungsbewusstsein nervt mich einfach.

Aber zumindest die Frage, ob Bella sich für Edward oder Jacob entscheidet, konnte man dem Film hervorragend entnehmen und ich denke, jeder Zuschauer hat seinen Favoriten. Was es noch zu bemängeln gibt, sind die vielen Stellen an denen Fragen der Zuschauer aufkommen, die das Buch nicht gelesen haben. Wo ist Edward die ganze Zeit über? Wieso laufen die Werwölfe selbst im Regen ohne T-Shirt herum? Und noch viele mehr... Was mir ebenfalls nicht sehr gefällt, ist der Schlussteil. Das Ende etwas zu abgehackt und vor allem läuft alles auf "Ich beiße dich erst, wenn du mich heiratest" hinaus, da finde ich die Szene im Buch um Längen besser.

Fazit:

Natürlich war es schwer, ein so gutes Buch auch ebenfalls in einen guten Film zu verwandeln, aber das war ja schließlich von Anfang an klar. Jeder wusste, dass es eine große Herausforderung für den Regisseur sein würde. Meiner Meinung nach hat der Regisseur die zum Teil auch gemeistert, es gibt hier und da mal ein paar Schwachstellen, aber im Großen und Ganzen ist der Film ganz okay. Er richtet sich wohl am meisten an Teenager, die auch mal über Missgeschicke hinaussehen können und sich einfach auf die gutaussehenden Darsteller konzentrieren.


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1 Kommentar:


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Name: Nadjen
Kommentar: Hey!
Ja, so denke ich auch ungefähr.
Das Ende ist definitiv zu abgehackt...
ich war schon ganz schön erstaunt als auf einmal das Licht wieder anging, denn das Ende ist nicht wirklich ein Ende...
man kann gespannt sein auf den nächsten Teil!
LG Nadjen
Am 21.12.2009, 13:02 Uhr



Aus der 14. Ausgabe vom 06.12.2009