"Wickie und die Starken Männer" rezensiert by Nadjen


Ein jeder kennt ihn. Er ist der Kinderstar schlechthin. Das kleine rothaarige Kerlchen, das einen jeden schon einmal begeistert hat. Er nimmt lieber sein Köpfchen zur Problembehebung anstatt seiner nicht vorhandenen Muskeln. Die Rede ist von Wickie!

Und endlich geschieht das, was sich vielleicht jeder schon mal gewünscht hat: Wickie und seine starken Männer werden lebendig! Michael Bully Herbig macht es möglich und drehte einen Kinofilm zur allseits beliebten Zeichentrickserie.

Nach einem Wettkampf mit seinem Vater Halvar bekommt Wickie endlich seinen lang ersehnten Wikingerhelm. Doch er hat nicht viel Zeit sich zu freuen, denn plötzlich steht Flake in Flammen. Als der Horror vorbei ist, merken die Wikinger: Wo sind unsere Kinder?
Hals über Kopf brechen die Männer auf, um die Kinder zu retten. Wickie, der verschont wurde, schleicht sich heimlich an Bord. Und so beginnt Wickies spannendstes Abenteuer rund um Liebe, Teamgeist und Ehrgeiz.
Und auch Michael Bully Herbig kommt nicht zu kurz. Meiner Meinung nach ist "Wickie und die starken Männer" wirklich gelungen!
Es ist einfach schön anzusehen, wie die früher so geliebten Zeichentrickfiguren echt werden, aber es sind nicht einfach nur Kopien.
Die Story erinnert sehr an den Klassiker, aber sie ist doch noch individuell.
Es wurde der richtige Mix aus Vorgabe und neuen Sachen genommen, wobei der Humor nicht vernachlässigt wurde. Zu kritisieren ist jedoch, dass es manchmal kleine Ungereimtheiten gibt. Genaueres wird aber nicht verraten ;-). Der Film ist etwas für die ganze Familie, von klein bis groß - für jeden ist etwas dabei. Und wer denkt, dass der Film eine Parodie ist, der hat sich getäuscht!

»Einen Kommentar schreiben


Aus der 12. Ausgabe vom 11.10.2009